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11.September 2012: Shice auf die Szene? – Neonazis im HipHop

Am 11.September um 20Uhr im Fischladen (Wolfgang-Heinze-Straße 22)

Die Öffnung der rechten Szene für Einflüsse aus fremden Subkulturen hat zu einer Erweiterung ihres Betätigungsfeldes geführt. Neonazis haben erkannt, dass der Anschluss an Jugendliche nicht mehr allein durch klassischen Rechtsrock und der Aussicht auf politische Aktionen funktionieren kann. Durch den strategischen Zugriff auf fast alle Sparten subkultureller Szenen erhofft man sich einen Zugewinn neuer Sympathisant_Innen. So wie sich im Hardcore der NSHC und im Metal der NSBM etablierte, kommt es nun zu einer eigenen NS-HipHop-Szene.

Während der Veranstaltung werden ausgewählte rechte und neonazistische HipHop-Projekte vorgestellt. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, worin die Anknüpfungspunkte für die Neonazis bestehen könnten.

Referent_innen: North-East Antifascists [NEA]

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6.September 2012: Motiv „Penner klatschen“ – Über Obdachlosen-Feindlichkeit

Veranstaltung: Motiv „Penner klatschen“ – Über Obdachlosen-Feindlichkeit am  6.9.2012 um 19Uhr im Interkulturellen Konversationscafé (Emilienstraße 17)

Obdachlose sind die vergessenen Opfer der Gesellschaft. Sie werden von Staat und Gesellschaft ausgegrenzt und auf der Straße angegriffen. Rechte Täter_Innen praktizieren gegen obdachlose Menschen einen Sozialdarwinismus der Tat, der durch einen Sozialdarwinismus des Wortes vorbereitet wird. Die Mörder_Innen eines Obdachlosen 2000 in Ahlbeck waren der Meinung, dass „Asoziale und Landstreicher hätten im schönen Ahlbeck nichts zu suchen“. Die Mörder_Innen eines Obdachlosen in Greifswald gaben an, ihre Opfer angegriffen zu haben, weil „so einer … dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegt“. Offenbar steht die Gewalt gegen Obdachlose und sozial Schwache im unmittelbaren Zusammenhang mit gesellschaftlichen Klima und der kapitalistischen Maxime von der Verwertbarkeit der Menschen. Das brutale Ergebnis sind nach unterschiedlichen Statistiken von 33 bis zu über 100 ermordete Obdachlose seit 1990.

Und auch in Leipzig und Sachsen ist das Thema virulent: In Leipzig prügelte ein 18-jähriger Neonazis im August zwanzig Mal auf den obdachlosen Karl-Heinz Teichmann, der auf eine Parkbank am Schwanenteich lag, ein und schrie dabei „Du hast hier nicht zu pennen!“. Teichmann starb am 6.9.2008 an den Folgen der Mißhandlung. Knapp drei Jahre später traf es Andre K. in Oschatz. Der 50-jährige Obdachlose wurde von einer Gruppe getreten und geschlagen und starb am 1.6.2011 infolge dieses Gewaltaktes.

Der Vortrag soll versuchen die Gewalt gegen sozial Benachteiligte in ihrer unterschiedlichen Form darzustellen, zu analysieren und die Ursachen zu benennen.

Referent: Lucius Teidelbaum, Historiker, Betreiber des Blogs

berberinfo.blogsport.de


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03. September 2012: Viele habe ich erkannt

03. September 2012, 20 Uhr, Bäckerei, Josephstraße 12

Titel: Viele habe ich erkannt
Manuell Alexandre Nhacutou war ehemaliger Vertragsarbeiter in der DDR. Bis 1991 arbeitete der in Hoyerswerda. In der Art eines Gedächnisprotokolls schildert Manuell Alexandre die Erfahrungen während des Pogroms in Hoyerswrda, so wie seine Alltagserfahrungen davor.

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09. August 2012: The truth lies in Rostock

09. August 2012, 20 Uhr, G16, Gießerstr. 16
Titel:    The truth lies in Rostock
Die Doku von 1993 gibt einen detaillierten Überblick über die Geschehnisse der Pogromtage in Rostock-Lichtenhagen, ihre Auswirkungen von der „Evakuierung“ der Flüchtlinge und ehemaligen VertragsarbeiterInnen bis hin zur Debatte um die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

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Videos von unserer Kundgebung

Wir reichen hiermit die Videos von unserer Kundgebung nach und haben noch mal neue Informationen zur Filmreihe für euch.

Einen Film konnten wir wegen technischen Problemen nicht bis zu Ende zeigen, netterweise haben jedoch die Menschen von „Alerta Sachsen“ unsere Filme hochgeladen (lohnt sich auch mal die andere Filme auf dem Channel anzusehen). Also wie versprochen, die Filme der Kundgebung:

Es gibt neu Informationen zu unserer Fimreihe (schaut doch mal wieder nach) und in der nächsten Woche solltet ihr nach diesen Flyer Ausschau halten, damit ihr keine Veranstaltung verpasst:

     

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25. August 2012: Bundesweite Demonstration in Rostock

Sa. 25.Aug., Rostock: Bundesweite Demo im Gedenken an die Pogrome von Lichtenhagen
11.00 Uhr, Kundgebung im Stadtzentrum
14.00 Uhr, Demo, S-Bahn, Lütten Klein

Weitere Infos auf: www.rassismus-toetet.de

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25. August 2012: Bundesweite Demonstration in Rostock

Sa. 25.Aug., Rostock: Bundesweite Demo im Gedenken an die Pogrome von Lichtenhagen
11.00 Uhr, Kundgebung im Stadtzentrum
14.00 Uhr, Demo, S-Bahn, Lütten Klein

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11. Juli 2012 20:00 Uhr Rostock – kein Zufall!

11. Juli 2012, 20:00 Uhr, Atari, Täubchenweg/ Kippenbergstraße
Titel:    Rostock – kein Zufall!
Originalfilmaufnahmen von den Pogromen in Rostock-Lichtenhagen 1992, selbst gedreht von den Betroffenen.

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Initiativkreis Antirassismus

Hier findet ihr alle Informationen über den Initiativkreis Antirassismus. Besonders alle Artikel und Aktionen zum Mord an Kamal. Momentan findet auch noch eine Prozessbeobachtung zum Mord an Andre K. aus Oschatz statt. Die Seite des Initiativkreises wird also weiter aktualisiert. Ihr findet sie HIER