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9.12. 20Uhr Conne Island: „Allein unter Juden“ Lesung mit Tuvia Tenenbom

Ende 2012 erschien Tuvia Tenenboms furioser Reisebericht „Allein unter Deutschen“, aus welchem Tenenbom nach der Einladung von „Rassismus tötet!“-Leipzig am 10.2.2013 im Conne Island Auszüge zum Besten gab (Bericht der LVZ). Nach seiner Deutschland-Tour hat sich Tenenbom 2013 auf Entdeckungsreise durch Israel begeben. Dreißig Jahre nachdem er seine Heimat in Richtung USA verlassen hat, kehrte er, der Sohn eines Rabbiners, zurück, um sich ein eigenes Bild davon zu machen, wie sich die kulturelle und politische Identität Israels verändert hat.

Dafür ist er wieder kreuz und quer durchs Land gereist: vom Gazastreifen bis zu den Golanhöhen, von Eilat bis zu den Hisbollah-Stellungen im Norden. Und schon bald erkennt er, dass man, um dieses Land wirklich zu verstehen, mit allen sprechen muss: mit Ultraorthodoxen und Atheist_innen, mit Fundamentalist_innen jeglicher Couleur, mit Kibbuzniks und Siedler_innen, Rabbis und Imamen, mit Mystiker_innen und Intellektuellen, Militärs und Geheimagent_innen, mit israelischen Prominenten und palästinensischen Politiker_innen, mit Journalist_innen und NGO-Aktivist_innen u.v.m. Das Ergebnis dieser nicht immer ganz konfliktfrei verlaufenen Begegnungen ist eine ebenso unterhaltsame wie erhellende Erkundung.

Dienstag, 9.12. um 20Uhr im Conne Island

Eine Veranstaltung der Gruppen „Rassismus tötet!“- Leipzig, der Antifa Klein-Paris und der Buchhandlung el libro.

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[Dresden] 01. Dezember PEDIGA-Demonstration entgegentreten

Seit über einem Monat veranstaltet die Gruppierung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) jeden Montag Demonstrationen in Dresden. Die Zahl der Teilnehmenden stieg rasant, zuletzt folgten bis zu 5500 Personen dem Aufruf. Um Islamismus oder das Treiben des IS geht es den Demonstrierenden höchstens am Rande. Stattdessen wollen sie das Asylrecht einschränken, Schutzsuchende abschieben, einen starken Staat und endlich wieder Stolz sein auf das Vaterland. Hinzukommt Hetze gegen „die Medien“, „die Politiker“ und den „linken Mainstream“. Hier trifft nationalistische Stimmungsmache auf rassistisches Ressentiment und latent antisemitische Denkstrukturen. Die Antworten von PEGIDA auf gesellschaftliche Widersprüche sind einfach: man beschwört die bekannten rechten Feindbilder und mobilisiert ein entsprechend unsympatisches Publikum. Grund genug also, um deutlichen Widerspruch zu artikulieren und zugleich emazipatorische Positionen jenseits von Nation und religösem Fanatismus stark zu machen. Deswegen:
Auf zur antifaschistischen und antirassistischen Demo!

Zugtreffpunkt für die Anreise aus Leipzig: 1.12.2014 14.30 Uhr, Hauptbahnhof, Infopoint

Start der antirassistischen und antifaschistischen Demonstration in Dresden: 16.00 Uhr

Aufruf der URA Dresden: http://uradresden.noblogs.org/post/2014/11/21/ueberregionale-antirassistische-demonstration-01-12-2014-in-dresden/

Hintergründe vom Antifa-Recherche Team Dresden: Der Mob wächst

Infos zu Dresden bei Alternative Dresden News: addn.me