{"id":884,"date":"2013-04-17T18:17:50","date_gmt":"2013-04-17T16:17:50","guid":{"rendered":"https:\/\/fckp3.dontexist.net\/blogs\/wordpress\/rassismus-toetet\/wordpress\/?p=884"},"modified":"2013-04-17T18:17:50","modified_gmt":"2013-04-17T16:17:50","slug":"podiumsdiskussion-zu-perspektiven-antirassistischer-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/podiumsdiskussion-zu-perspektiven-antirassistischer-arbeit\/","title":{"rendered":"Podiumsdiskussion zu Perspektiven antirassistischer Arbeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rassismus t\u00f6tet! Leipzig l\u00e4dt ein: Podiumsdiskussion \u201cWie weiter mit antirassistischer Arbeit? Inhaltliche Analysen und praktische Konsequenzen\u201d am Montag, 29.4. 19:00 in der Halle D im WERK II (Kochstra\u00dfe 132, Leipzig-Connewitz)\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2012 gab es hierzulande nicht nur verst\u00e4rkte Bem\u00fchungen, Rassismus als gesamtgesellschaftliches und damit auch institutionelles Problem zu thematisieren, es begann vor allem von Gefl\u00fcchteten selbstorganisierter Protest und Widerstand gegen rassistische Gesetzgebung, Alltagsdiskriminierung und offene Gewalt. Antirassistische Arbeit und B\u00fcndnisse gewannen eine neue St\u00e4rke und Breite.<br \/>\nTrotzdem bleibt die \u201cwei\u00dfe Perspektive\u201d dominant. Von Rassismus Betroffene sind und bleiben unterrepr\u00e4sentiert, ob in Zeitungsredaktionen, in staatlichen oder (anderen) Bildungs-Institutionen, in den Debatten um die Aufarbeitung der Mordserie des NSU, in Zivilgesellschaft oder antirassistischen Gruppen. Nicht nur dies macht die Auseinandersetzung mit Rassismus defizit\u00e4r. Es fehlen auch breite inhaltliche Debatten \u00fcber Rassismus und \u201cwei\u00dfe Privilegien\u201d und praktische Konsequenzen f\u00fcr die antirassistische Kampagnenarbeit:<br \/>\nDaraus ergeben sich u. a. folgende Fragen:<br \/>\nWas ist Rassismus eigentlich, wer definiert ihn? Wer ist von Rassismus betroffen und wer nicht? Wie wirken Gesetze und staatliches Handeln in diesem Zusammenhang? Welche Rolle spielen koloniale Traditionen und die (Nicht-) Aufarbeitung derselben?<br \/>\nSind vielleicht die Geschichte von Staatlichkeit, Aufkl\u00e4rung und Kapitalismus historisch untrennbar verwoben mit (post-)kolonialen Denkweisen? Oder ist Rassismus nur als Nebenwiderspruch des Kapitalismus zu begreifen?<br \/>\nNicht zuletzt fragen wir uns mit Blick auf heutige Debatten, ob sich sich der biologistische Rassismus als Erbe des NS tats\u00e4chlich zum kulturellen Rassismus transformiert? Und (wie) kann es gelingen \u201cwei\u00dfe Privilegien\u201d in der antirassistischen Arbeit kritisch zu reflektieren?<\/p>\n<p>In der Veranstaltung soll versucht werden, sich diesen und weiteren Fragen aus verschiedenen Perspektiven zu n\u00e4hern.<\/p>\n<p>DiskutantInnen:<\/p>\n<p>Anja Treichel (Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.)<br \/>\nRex Osa (The VOICE Refugee Forum)<br \/>\nStefan Kausch (Engagierte Wissenschaft e.V.\/AG Postkolonial)<br \/>\nEben Louw (Psychologische Beratung f\u00fcr Opfer rechtsextremer, rassistischer &amp; antisemitischer Gewalt)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rassismus t\u00f6tet! Leipzig l\u00e4dt ein: Podiumsdiskussion \u201cWie weiter mit antirassistischer Arbeit? 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