{"id":24,"date":"2012-06-28T01:25:11","date_gmt":"2012-06-27T23:25:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zweiundvierzig.it\/til\/wp3\/wordpress\/?p=24"},"modified":"2012-10-04T07:45:14","modified_gmt":"2012-10-04T05:45:14","slug":"filmreihezurkampagne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/filmreihezurkampagne\/","title":{"rendered":"&#8222;Rassismus T\u00f6tet&#8220; Filmreihe in Leipzig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Filmreihe zur Kampagne &#8230; wird weiter aktualisiert<\/em>&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>11. Juli 2012, 20:00 Uhr, Atari, T\u00e4ubchenweg\/ Kippenbergstra\u00dfe<\/strong><br \/>\nTitel:\u00a0\u00a0\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\">Rostock \u2013 kein Zufall!<\/span><\/span><br \/>\nOriginalfilmaufnahmen von den Pogromen in Rostock-Lichtenhagen 1992, selbst gedreht von den Betroffenen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>09. August 2012, 21:00 Uhr G16, Gie\u00dferstr. 16<\/strong><br \/>\nTitel:\u00a0\u00a0\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline; color: #ff0000;\">The truth lies in Rostock<\/span><\/p>\n<p><em>&#8222;The Truth lies in Rostock &#8211; Die Wahrheit liegt (l\u00fcgt) in Rostock&#8220;<\/em><\/p>\n<p>BRD, GB \/ 1993 \/ 78 min<\/p>\n<p>Produktion: Spectacle London, JAKO videocoop, Rostock<\/p>\n<p>Realisation: Mark Saunders, S. Cleary<\/p>\n<p>August 1992, Rostock &#8211; Lichtenhagen.<\/p>\n<p>Die Polizei schaut zu, als Faschisten die Zentrale Aufnahmestelle f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge (ZAST) und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeitern mit Molotowcocktails bombardieren. Eine Montage von Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen H\u00e4usern heraus, Interviews mit Anti-FaschistInnen, den vietnamesischen VertragsarbeiterInnen, der Polizei, mit B\u00fcrokraten, Neonazis und Anwohnern. Eine Dokumentation \u00fcber das heimliche Einverst\u00e4ndnis der Politik und \u00fcber die verbreitete Angst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>03. September 2012, 20:00Uhr, B\u00e4ckerei, Josephstra\u00dfe 12<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Titel: \u00a0 \u00a0<span style=\"text-decoration: underline; color: #ff0000;\">&#8222;Viele habe ich erkannt&#8220; +\u00a0<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\">&#8222;Das Hoyerswerda Syndrom&#8220;<\/span><\/span><\/p>\n<div>&#8222;<em>Viele habe ich erkannt<\/em>&#8222;<\/div>\n<p>BRD \/ 1992 \/ 25 min<\/p>\n<p>Produktion.: autofocus Videowerkstatt<\/p>\n<p>Realisation: Helmut Dietrich, Julia Oelkers, Lars Maibaum<\/p>\n<p>Manuell Alexandre Nhacutou war einer von 18.000 mosambikanischen Vertragsarbeiter_innen in der ehemaligen DDR. 1983 verlie\u00df er die VR Mosambik und begann in Lauchhammer eine Ausbildung zum Betriebsschlosser. 1986 wurde er nach Hoyerswerda versetzt, lebte und arbeitete dort bis zum September 1991. Nach dem ersten Pogrom an ausl\u00e4ndischen ArbeiterInnen und Fl\u00fcchtlingen im vereinten Deutschland verlie\u00df er die Stadt und kam nach Berlin.<\/p>\n<p>In der Art eines Ged\u00e4chnisprotokolls schildert Manuell Alexandre die von ihm erlebten Arbeits- und Lebensbedingungen, erz\u00e4hlt von den deutschen KollegInnen und NachbarInnen, von der Betriebsleitung, von dem, was nach dem Pogrom passierte. Im Video wird das Pogrom von Hoyerswerda nicht als isoliert zu betrachtendes Ph\u00e4nomen dargestellt, sondern in den Kontext der Alltagserfahrung eines schwarzen Menschen gestellt. Es versucht klarzustellen, dass die Ursachen der rassistischen Gewalt eben nicht bei sozialen Problemen, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot liegen.<\/p>\n<p><em>&#8222;Das Hoyerswerda Syndrom&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Fr \/ 1996 \/ 52 min<\/p>\n<p>Mogniss H. Abdallah, Yonas Endrias<\/p>\n<p>Jona ist Mitglied einer Gruppe von 47 namibischen Lehrlingen, die vor der Wiedervereinigung nach Wittenberge in die DDR gekommen sind. Im November 1990 werden sie in ihrem Wohnheim von jungen Deutschen angegriffen. Jona wird aus dem Fenster des 4. Stocks geworfen. Er erleidet schwere Verletzungen und muss w\u00e4hrend seines 14 monatigen Krankenhausaufenthalts mehrmals operiert werden.<\/p>\n<p>Nach den Pogromen in Hoyerswerda und Rostock, den Brandanschl\u00e4gen in M\u00f6lln und Solingen zeigen sich die Medien emp\u00f6rt und aufrechte B\u00fcrger organisieren Lichterketten und Mahnwachen. Gleichzeitig werden Jonas Freunde nach Namibia abgeschoben.<\/p>\n<p>Der Film ruft die Progrome und rassistischen Angriffe aus der j\u00fcngeren Geschichte des wiedervereinigten Deutschlands in Erinnerung. Er begleitet Jona bei seinen Versuchen, die Ereignisse zu verarbeiten und zeigt seinen Kampf, die ihm versprochene Berufsausbildung doch noch in Deutschland zu erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Filmreihe zur Kampagne &#8230; wird weiter aktualisiert&#8230; 11. Juli 2012, 20:00 Uhr, Atari, T\u00e4ubchenweg\/ Kippenbergstra\u00dfe Titel:\u00a0\u00a0\u00a0 Rostock \u2013 kein Zufall! Originalfilmaufnahmen von den Pogromen in Rostock-Lichtenhagen 1992, selbst gedreht von den Betroffenen. 09. 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