{"id":1640,"date":"2015-03-18T13:43:27","date_gmt":"2015-03-18T11:43:27","guid":{"rendered":"https:\/\/fckp3.dontexist.net\/blogs\/wordpress\/rassismus-toetet\/wordpress\/?p=1640"},"modified":"2015-03-19T21:17:02","modified_gmt":"2015-03-19T19:17:02","slug":"kamal-k-von-rassisten-ermordet-nazis-keine-ruhe-lassen-nichts-wird-vergessen-nichts-ist-vergeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/kamal-k-von-rassisten-ermordet-nazis-keine-ruhe-lassen-nichts-wird-vergessen-nichts-ist-vergeben\/","title":{"rendered":"Demo 28.3.: Kamal K. von Rassisten ermordet! Nazis keine Ruhe lassen!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kamal K. von Rassisten ermordet! \u2013 Nazis keine Ruhe lassen! \u2013 Nichts wird vergessen, nichts ist vergeben!<\/strong><\/p>\n<p>Am 24.10.2010 ermordeten die Neonazis Daniel K. und Marcus E. den 19-j\u00e4hrigen Kamal K. am Leipziger Hauptbahnhof.<br \/>\nDas Urteil im Prozess um den Mord ist bemerkenswert. Nach f\u00fcnf Verhandlungstagen kam die Schwurgerichtskammer am Landgericht Leipzig zu der \u00dcberzeugung, dass die beiden Angeklagten \u00bbnicht wahllos irgendein Opfer\u00ab gesucht h\u00e4tten, \u00bbum Aggressionen abzubauen\u00ab. Vielmehr h\u00e4tten sie \u00bbein in ihr Welt- und Feindbild passendes Opfer gesucht und in Kamal K. gefunden\u00ab.<\/p>\n<p>Den \u00bbAusl\u00e4nderhass\u00ab des bekennenden Neonazis Marcus E., der erst zehn Tage vor dem Angriff auf Kamal aus der Haft entlassen worden war, hielt das Landgericht Leipzig f\u00fcr das \u00bbtragende Motiv\u00ab f\u00fcr die t\u00f6dlichen Messerstiche \u2013 auch wenn w\u00e4hrend der Tat an sich keine rassistischen Beleidigungen gefallen sein sollen. Entsprechend wurde der einschl\u00e4gig vorbestrafte Marcus E. am 8. Juli 2011 dann auch wegen Mordes zu dreizehn Jahren Haft mit anschlie\u00dfender Sicherungsverwahrung verurteilt. Sein Mitt\u00e4ter Daniel K. kam dagegen mit drei Jahren Haft wegen vors\u00e4tzlicher K\u00f6rperverletzung glimpflich davon, obwohl er es gewesen war, der den Angriff auf Kamal begonnen hatte. Mit dem Urteil setzte sich die Kammer gleich in zweifacher Hinsicht \u00fcber die Staatsanwaltschaft Leipzig hinweg: Diese hatte ein politisch rechtes und rassistisches Motiv bis heute in allen \u00f6ffentlichen Stellungnahmen und in der Anklageschrift konsequent verneint und f\u00fcr den Hauptt\u00e4ter lediglich auf eine Verurteilung wegen Totschlags pl\u00e4diert.<\/p>\n<p>Zum Tathergang stellte das Gericht fest, dass sich die T\u00e4ter am Abend des 24. Oktober 2010 mit einem ehemaligen Kameraden auf Sauftour begeben hatten, um die Haftentlassung von Marcus E. zu feiern. Am Ende der Nacht lie\u00dfen sich die beiden bewusst auf der Suche nach \u00bbFeinden wie Junkies oder Ausl\u00e4ndern\u00ab \u2013 so der Vorsitzende bei der Urteilsverk\u00fcndung \u2013 von ihrem Begleiter zu einem kleinen Park am Leipziger Hauptbahnhof fahren. Dort wurden die beiden Neonazis auf Kamal wohl deshalb aufmerksam, weil der sich gerade mit seiner Freundin unterhielt, w\u00e4hrend ein j\u00fcngerer Freund etwas abseits auf einer Parkbank das Gespr\u00e4ch abwartete. \u00bbGibt es ein Problem?\u00ab soll der 19-j\u00e4hrige Kamal seinen Freund noch freundlich gefragt haben, als er sah, dass die beiden Neonazis zun\u00e4chst auf seinen Freund einredeten. \u00bbJetzt ja\u00ab, antwortete Daniel K. nach \u00dcberzeugung des Gerichts und ging dann direkt mit Faustschl\u00e4gen auf Kamal los und setzte anschlie\u00dfend noch Pfefferspray ein. Kamal konnte sich nicht mehr wehren. W\u00e4hrenddessen hatte Marcus E. zun\u00e4chst noch den 17-j\u00e4hrigen Freund von Kamal bedroht und stach schlie\u00dflich mit einem Messer auf Kamal ein.<\/p>\n<p><strong>Neonazi-Hegemonie in Kn\u00e4sten<\/strong><\/p>\n<p>Anhand der knapp zwei Jahrzehnte umfassenden Knastkarriere des 1978 in Erfurt geborenen Marcus E. wird u.a. deutlich, wie wirkungslos die akzeptierende Sozialarbeit der fr\u00fchen 1990er Jahre war und wie umfassend die Hegemonie der extremen Rechten in vielen Jugendkn\u00e4sten und Haftanstalten in Th\u00fcringen und Sachsen seit Jahren ist. Der von Kopf bis Fu\u00df mit Naziparolen, wie \u00bbWhite Power\u00ab und Symbolen, wie Hakenkreuzen und SS-Runen t\u00e4towierte Marcus E. schloss sich bereits als Dreizehnj\u00e4hriger der rechten Szene in Erfurt an. Erste Straftaten f\u00fchrten dann u.a. dazu, dass er \u2013 unterbrochen von Jugendhaftanstalten \u2013 in ein Erfurter Jugendwohnheim zog und von dort aus im Rahmen einer \u00bberlebnisp\u00e4dagogischen Ma\u00dfnahme\u00ab auf eine neunmonatige begleitete Schiffsreise ins Mittelmeer starten durfte. Von 1998 bis zum 14. Oktober 2010 war er ununterbrochen in Haft.<\/p>\n<p>Die Haftzeit nutzte Marcus E. vor allem dazu, sich fester an die Neonaziszene zu binden. In einem angehaltenen Brief aus der Haftanstalt Waldheim berichtete er, einerseits Unterst\u00fctzung von \u00bbKameraden\u00ab zu erhalten und andererseits viel \u00bbpatriotische Musik\u00ab zu h\u00f6ren. Des Weiteren bef\u00e4nde er sich seit ca. \u00bbacht Jahren in der Bewegung\u00ab. W\u00e4hrend seiner Haftzeit in der th\u00fcringischen Jugendstrafanstalt Ichtershausen wurde er von der verbotenen neonazistischen \u00bbHilfsorganisation f\u00fcr nationale Gefangene und deren Angeh\u00f6rige\u00ab (<span class=\"caps\">HNG<\/span>) in deren monatlicher \u00bbGefangenenliste\u00ab aufgef\u00fchrt. Im Jahr 2007 wurden w\u00e4hrend seiner Inhaftierung in der <span class=\"caps\">JVA<\/span> Tonna, in seiner Zelle eine Bauanleitung f\u00fcr einen Brandsatz und eine schwarz-wei\u00df-rote Fahne beschlagnahmt. Andere Mith\u00e4ftlinge, die nicht in sein faschistoides Weltbild passten, erniedrigte und misshandelte er. So wurde er in dieser Zeit drei Mal wegen Vergewaltigung, f\u00fcnf mal wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und zwei mal wegen einfacher K\u00f6rperverletzung verurteilt. Sodass sich seine Gesamtfreiheitsstrafe bis zum Oktober 2010 auf achteinhalb Jahre verl\u00e4ngerte.<\/p>\n<p>Bereits wenige Tage nach seiner Haftentlassung hatte sich Marcus E. eigens in einem Erfurter Waffengesch\u00e4ft ein Messer mit einer 8,5 cm langen Klinge und ein Pfefferspray besorgt. Kurz darauf begab er sich auf Besuchsreise bei \u00bbKameraden\u00ab. Die erste Station dieser Reise war Leipzig. Dort wollte er seinen Knastkameraden Daniel K. besuchen, den er in der <span class=\"caps\">JVA<\/span> Waldheim kennengelernt hatte.<\/p>\n<p><strong>Unter Neonazi-Schl\u00e4gern<\/strong><\/p>\n<p>Daniel K.,Sohn eines s\u00e4chsischen Polizeibeamten mit enger Elternbindung, fand seinen Weg in die Neonaziszene bereits als junger Mensch in seiner Geburtsstadt Leipzig. Im Jahr 2001 folgte ein Umzug nach Aachen, wo er sich der Kameradschaft Aachener Land (<span class=\"caps\">KAL<\/span>) anschloss. Dort fiel er vor allem als brutaler Schl\u00e4ger gegen Linke und auch durch szeneinterne Gewalttaten auf. Strafrechtliche Konsequenzen hatte sein Verhalten lediglich in drei F\u00e4llen:<\/p>\n<p>Im Oktober 2005 hatte Daniel K. in der N\u00e4he von Aachen einen nicht-rechten Jugendlichen u.a. als \u00bbSchei\u00df Zecke\u00ab beschimpft und ihn k\u00f6rperlich bedroht. Das Landgericht Aachen verurteilte ihn im Februar 2007 wegen unterlassener Hilfeleistung; er hatte tatenlos zugesehen, als eine junge Frau aus dem Umfeld der <span class=\"caps\">KAL<\/span> von zwei Kameradschaftsaktivisten misshandelt wurde. Im gleichen Jahr verurteilte das Landgericht Aachen ihn wegen Geiselnahme und gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung zu drei Jahren Haft. Gemeinsam mit anderen Neonazis hatte er bei einer kameradschaftsinternen Racheaktion zun\u00e4chst die Schwester eines \u00bbKameraden\u00ab entf\u00fchrt und war sp\u00e4ter \u00fcber diesen hergefallen. Absitzen musste er die Strafe u.a. in der s\u00e4chsischen Haftanstalt Waldheim, wo er dann auch Marcus E. kennenlernte. Im April 2010 setzte das Landgericht Chemnitz die Verb\u00fc\u00dfung seiner Reststrafe auf dessen Antrag hin zur Bew\u00e4hrung aus und bescheinigte ihm trotz fortgesetzter Kontakte zur Neonaziszene eine \u00bbg\u00fcnstige Sozialprognose\u00ab.<\/p>\n<p>Im sp\u00e4teren Prozess nach der Ermordung von Kamal, vor dem Landgericht Leipzig, bem\u00fchte sich der damals 29-j\u00e4hrige Daniel K. sehr, sich als Aussteiger aus der Neonazi-Szene zu pr\u00e4sentieren. So behauptete er beispielsweise nach seiner Haftentlassung im Mai 2010 kein Geld gehabt zu haben, um sich \u00bbneutrale\u00ab Kleidung zu kaufen. Nur deshalb habe er am Tatabend ein T-Shirt mit dem Aufdruck \u00bbKick off, Antifascists\u00ab sowie eine Thor-Steinar-Jacke getragen. In seinem Teilgest\u00e4ndnis griff er zudem tief in die Mottenkiste der altbekannten Entlastungsstereotype. Er sei am Tatabend betrunken gewesen, Neonazi sei er nur geworden, weil er als Sachse in Aachen keine andere Wahl gehabt h\u00e4tte, sich irgendwo anzuschlie\u00dfen. Ausl\u00e4nderfeindlich sei er auch nicht, weil er bei seinem Job auch einen kubanischen Kollegen habe. Das Gericht \u00fcberzeugte er damit zwar nicht, dennoch verzichteten die Richter darauf, der Frage der engagierten und angesichts des staatsanwaltschaftlichen Desinteresses unverzichtbaren Nebenklage nachzugehen, wer seine Wohnung nach dessen Festnahme und vor Eintreffen der Durchsuchungsbeamten \u00bbges\u00e4ubert\u00ab hatte. Dubios auch, dass die durchsuchenden Beamten bei ihm lediglich einige neonazistische Pins feststellten, einschl\u00e4gige Szenekleidung aber mit dem Hinweis, sie h\u00e4tten nur nach \u00bbverbotenen Symbolen\u00ab gesucht, schlichtweg ignorierten.<\/p>\n<p><strong>Kein Szene-Aussteiger<\/strong><\/p>\n<p>Aktuell ist Daniel K. wieder auf freiem Fu\u00df und wohnt in Taucha. Ausgestiegen aus der Neonaziszene ist er nie. So nahm er beispielswei\u00dfe 2014 zusammen mit anderen einschl\u00e4gigen Neonazis an einem \u201eRudolf-Hess-Gedenkturnier\u201c im Vogtland teil. Auch heute noch ist er in Naziklamotten anzutreffen und bekennt sich nach wie vor zur mittlerweile verbotenen &gt;&gt;Kameradschaft Aachener Land&lt;&lt;. Vor dem Hintergrund des Mordes an Kamal und des angeblichen Ausstiegs von Daniel K. ist eine antifaschistische Demonstration in Taucha nur folgerichtig. Neonazis verdienen keine Ruhe. Wir haben nicht vergessen was Daniel K. und Marcus E. im Oktober 2010 getan haben.<\/p>\n<h2>Antifaschistische Demonstration am 28. M\u00e4rz um 15 Uhr in Taucha (End-Haltestelle Linie 3 \u201cAn der B\u00fcrgerruhe\u201d in Taucha)<\/h2>\n<h2>Vortreffpunkt in Leipzig: 14:10 Uhr Haltestelle Goerdelerring<\/h2>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Kurzaufruf :<\/h2>\n<p><strong>Kamal K. von Rassisten ermordet! \u2013 Nazis keine Ruhe lassen! \u2013 Nichts wird vergessen, nichts ist vergeben!<\/strong><\/p>\n<p>Am 24.10.2010 ermordeten die Neonazis Daniel K. und Marcus E. den 19-j\u00e4hrigen Kamal K. am Leipziger Hauptbahnhof. Lange mussten Angeh\u00f6rige der Familie von Kamal und antirassistisch Engagierte \u00f6ffentlich darum K\u00e4mpfen, dass die rassistische Tatmotivation der M\u00f6rder benannt und offiziell anerkannt wurde. Marcus E. wurde zu 13 Jahren Haft mit anschlie\u00dfender Sicherungsverwahrung verurteilt, Daniel K. bekam 3 Jahre Haft. Dabei war er es, der den Angriff auf Kamal einleitete und suchte. Die Geschichte zu ihm ist aus vielerlei Hinsicht brisant. Daniel K. ist der Sohn eines Leipziger Polizisten, was ihm offensichtlich w\u00e4hrend der Ermittlung zum Mord an Kamal zu Gute kam. Er galt als ein \u201eMann f\u00fcrs Grobe\u201c in der neonazistischen \u201eKameradschaft Aachener Land\u201c (<span class=\"caps\">KAL<\/span>). Diese militante Kameradschaft wurde im Jahr 2012 verboten. 2006 stand er wegen Volksverhetzung vor Gericht, sp\u00e4ter wegen K\u00f6rperverletzung und Geiselnahme, ab 2003 gab es in seiner Wohnung regelm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dfere Nazi-Feiern. Nachbarn beschwerten sich \u00fcber laute Musik, in der zum Mord an \u201cJuden\u201d und \u201cT\u00fcrken\u201d aufgerufen wurde.<\/p>\n<p>Daneben nahm er an Naziaufm\u00e4rschen teil. Fotos zeigen ihn in Marschbl\u00f6cken vor einem <span class=\"caps\">NPD<\/span>-Plakat mit der Aufschrift \u201eTodesstrafe f\u00fcr Kindersch\u00e4nder\u201c, ein anderes Mal trug er in vorderster Reihe das <span class=\"caps\">KAL<\/span>-Transparent \u201eDie Wehrmacht k\u00e4mpfte tapfer und anst\u00e4ndig\u201c. Szenekenner beschreiben ihn als \u201eideologisch au\u00dferordentlich gefestigt\u201c. Ein Mitl\u00e4ufer war er nie, auch kein Aussteiger, wie sein Verteidiger vor Gericht verlauten lie\u00df. Dies belegen auch neuere Recherchen. Daniel K. ist wieder aus dem Gef\u00e4ngnis und tummelt sich weiter aktiv in der Naziszene der Leipziger Region.<\/p>\n<p><strong>Wir wollen deutlich machen, dass Neonazis keine Ruhe haben werden. Wir werden nicht vergessen was Daniel K. und Marcus E. Kamal und seiner Familie, sowie FreundInnen angetan haben.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Antifaschistische Demonstration am 28. M\u00e4rz um 15:00 Uhr in Taucha (End-Haltestelle Linie 3 \u201cAn der B\u00fcrgerruhe\u201d in Taucha)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vortreffpunkt in Leipzig: 14:10 Uhr Haltestelle Goerdelerring<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fckp3.dontexist.net\/blogs\/wordpress\/rassismus-toetet\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/plakat_28_03_2015_taucha.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1646\" src=\"https:\/\/fckp3.dontexist.net\/blogs\/wordpress\/rassismus-toetet\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/plakat_28_03_2015_taucha-212x300.jpg\" alt=\"plakat_28_03_2015_taucha\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/plakat_28_03_2015_taucha-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/plakat_28_03_2015_taucha-724x1024.jpg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kamal K. von Rassisten ermordet! \u2013 Nazis keine Ruhe lassen! \u2013 Nichts wird vergessen, nichts ist vergeben! 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