{"id":1538,"date":"2014-10-06T15:09:50","date_gmt":"2014-10-06T13:09:50","guid":{"rendered":"https:\/\/fckp3.dontexist.net\/blogs\/wordpress\/rassismus-toetet\/wordpress\/?p=1538"},"modified":"2014-10-08T20:41:46","modified_gmt":"2014-10-08T18:41:46","slug":"aufruf-zur-demonstration-am-25-10-in-leipzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/aufruf-zur-demonstration-am-25-10-in-leipzig\/","title":{"rendered":"Aufruf zur Demonstration am 25.10. in Leipzig"},"content":{"rendered":"<h2 id=\"wiki_html\"><strong>Erinnern hei\u00dft k\u00e4mpfen<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Demonstration erinnert an Kamal K., der vor vier Jahren durch zwei Neonazis vor dem Leipziger Hauptbahnhof ermordet wurde. Sie erinnert daran, dass ein rassistisches Tatmotiv durch Ermittlungsbeh\u00f6rden und einige Medien bis fast zum Schluss, aber auch durch das Gericht, nicht in Betracht gezogen, nicht thematisiert oder komplett geleugnet worden ist. Sie erinnert daran, dass es sich um keinen Einzelfall handelt: In Leipzig wurden seit 1990 mindestens acht Menschen Todesopfer rechts-motivierter Gewalt; hinzu kommen zwei Verdachtsf\u00e4lle \u2013 bundesweit gab es seitdem 184 weitere F\u00e4lle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rassismus t\u00f6tet!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das zeigen all diese Taten. Sie sind ein besonders drastischer Ausdruck der Folgen des Rassismus in diesem Land. Drastisch auch deswegen, weil Rassismus noch posthum waltet und die meisten Morde in keiner offiziellen Statistik auftauchen. Wir wollen den Opfern des Rassismus in Deutschland einen Namen und ein Gesicht geben. Wir werden sie nicht vergessen \u2013 und wir werden nicht vergessen, warum und von wem sie ermordet wurden. Das ist das Mindeste!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu geh\u00f6rt die Einsicht, dass Rassismus nicht dort beginnt, wo Migrantinnen und Migranten um ihr Leben f\u00fcrchten m\u00fcssen. Rassismus hei\u00dft, dass so genannte \u201cFremde\u201d in Deutschland auf eine geschlossene Gesellschaft treffen. Dass sie keine Rechte haben. Dass ein Grundrecht auf Asyl hier nicht existiert. Und dass sich Asylsuchende endlos schikanieren lassen m\u00fcssen durch Beh\u00f6rden und vor allem die Polizei. In der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung werden Gefl\u00fcchtete per se als eine Gefahr oder etwas Schlechtes dargestellt, unbeachtet der pers\u00f6nlichen Schicksale und der Gr\u00fcnde der Flucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland redet man nicht mit Migrantinnen und Migranten, sondern man redet \u00fcber sie. Wenn man \u00fcber sie redet, dann, um \u00fcber sie zu richten. Das ist der allt\u00e4gliche Rassismus. Er wird nicht von selbst vergehen, und so bleibt es unsere Aufgabe, sich Rassistinnen und Rassisten entschlossen in den Weg zu stellen \u2013 immer und \u00fcberall. Dabei ist es egal, ob sie sich in gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten wie Leipzig, Berlin, Duisburg, Bremen oder auf dem Land in Wolgast, Rackwitz oder Schneeberg zusammenfinden. Wir werden da sein, wenn der rassistische Mob mobil macht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Gesichter des Rassismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht immer und \u00fcberall tritt Rassismus aber so offen auf, wie wir es aus Fernsehberichten zu Schneeberg oder Berlin-Hellersdorf kennen. Dennoch wehren sich fast fl\u00e4chendeckend in Deutschland Anwohnerinnen und Anwohner gegen die Er\u00f6ffnung von Unterk\u00fcnften f\u00fcr Asylsuchende in ihrer Nachbarschaft. Die meisten unter dem Deckmantel so genannter \u201cB\u00fcrgerinitiativen\u201d. Sie m\u00f6chten nicht rassistisch genannt werden. Aber so genannte \u201cAusl\u00e4nder\u201d \u2013 die m\u00f6chten sie noch weniger. Der Rassismus passt sich dabei seiner Umgebung an: So \u00e4u\u00dfert er sich in privilegierten Gegenden etwa dadurch, dass mit angeblich sinkenden Grundst\u00fcckswerten argumentiert wird, sobald es um eine Unterkunft f\u00fcr gefl\u00fcchtete Menschen geht. Der eigene Wohlstand wird als bedroht angesehen oder diese werden als \u201cunproduktiv\u201c betrachtet \u2013 das f\u00fchrt dann zur Forderungen nach Ausschluss von sozialen Leistungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Gegenden mit einer hoher Arbeitslosigkeit r\u00fcckt die eigene missliche Lage in den Vordergrund der Debatte: \u201cWarum k\u00fcmmert sich jemand um die Asylbewerber, aber nicht um uns?\u201c ist ein oft geh\u00f6rtes Argument. Gefl\u00fcchtete werden als Mitverursacher sozialer Ungleichheiten und als \u201c\u00f6konomische Last\u201c betrachtet, unter denen die \u201cB\u00fcrgerinteressen\u201c zu leiden h\u00e4tten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es findet eine Verschiebung der Probleme statt: Anstelle der Thematisierung sozialer und wirtschaftlicher Missst\u00e4nde vor Ort werden die Asylsuchenden in den Vordergrund ger\u00fcckt. Dabei tritt das altbekannte Muster auf, welches wir schon aus den 90er Jahren kennen, in denen Fl\u00fcchtlinge als \u201cS\u00fcndenb\u00f6cke\u201c f\u00fcr verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik herhalten mussten und es zu einer Vielzahl rassistischer Angriffe und \u00dcbergriffe kam, die letztendlich auch zu Pogromen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen f\u00fchrten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eWenn die kommen, ist es mit der Ruhe vorbei\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft nutzen Nazis oder andere rechte Strukturen die Situation vor Ort, um sich \u00f6ffentlich als \u201cK\u00fcmmerer\u201c der \u201eunterdr\u00fcckten deutschen B\u00fcrger\u201c zu gerieren. Es geht ihnen aber auch darum, ihren Einfluss in der Gesellschaft zu erweitern und ein klares und deutliches Bedrohungspotenzial auf der Stra\u00dfe aufzubauen. Einige so genannte \u201cB\u00fcrgerinitiativen\u201d, wie z.B. die aus Leipzig-Wahren, distanzierte sich vor ein paar Jahren von einer <span class=\"caps\">NPD<\/span>-Kundgebung auf originelle Weise, denn sie f\u00fcrchtete Gewalt durch \u201cLinksextremisten\u201d. Und sie meinte, dass sich all ihre Warnungen best\u00e4tigen w\u00fcrden \u2013 hat man erstmal \u201cFremde\u201d im eigenen Viertel, sei es mit der Ruhe aus. Die Asylsuchenden \u2013 so der Tenor \u2013 h\u00e4tten Schuld daran, dass sich nun auch Nazis einmischen wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So reden Menschen, die nicht nur bereit sind, eine Minderheit zu verfolgen. Sondern die so weit gehen, dieser Minderheit auch noch anzulasten, dass sie verfolgt wird. Genau so reden geistige BrandstifterInnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Remebering means fighting<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rechte und rassistische Morde verlangen unsere besondere Aufmerksamkeit, gerade weil die gesellschaftliche Dimension ber\u00fccksichtigt werden muss. Die menschenverachtenden Einstellungen, die f\u00fcr die T\u00e4terInnen handlungsleitend sind, lassen sich in der gesamten Gesellschaft feststellen, nicht nur bei Nazis und RassistInnen. Im Zentrum dieser Einstellungen steht das Vorurteil und die Feindschaft gegen bestimmte Gruppen. Anhand von Merkmalen wie Herkunft, Hautfarbe, sozialer Lage oder Sexualit\u00e4t werden Menschen in Gruppen sortiert, abgewertet, diskriminiert und auch k\u00f6rperlich angegriffen. Dabei werden vermeintliche pers\u00f6nliche Erfahrungen oftmals verallgemeinert und gedanklich auf die gesamte Personengruppe \u00fcbertragen. In aller Regel hat der Gro\u00dfteil der wei\u00dfen deutschen Mehrheitsgesellschaft jedoch noch nie pers\u00f6nlich Kontakt mit diesen Menschen gehabt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die in unserer Gesellschaft verbreitete Ansicht, dass bestimmte Gruppen weniger wert sind als andere, ist die konkrete Rechtfertigung der M\u00f6rderInnen f\u00fcr ihre Taten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der Umgang mit den von rechter Gewalt Betroffenen darf nicht vergessen werden. Allzu oft sind die Betroffenen und Angeh\u00f6rige nach der Tat mit den gleichen Vorurteilen konfrontiert, die urs\u00e4chlich f\u00fcr den Mord oder \u00dcbergriff waren. Auf Polizeidienststellen m\u00fcssen sie zus\u00e4tzliche Dem\u00fctigungen ertragen und vor Gericht werden sie mit Urteilen konfrontiert, die die Ursachen der Taten in Alkohol, Langeweile oder jugendlichem Leichtsinn sehen. Wir m\u00fcssen der Tatsache Rechnung tragen, dass die Betroffenen rechter Gewalt als VertreterInnen einer in dieser Gesellschaft abgewerteten Gruppe angegriffen oder ermordet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die in Leipzig ermordeten Menschen wurden aus homophoben, sozialdarwinistischen oder rassistischen Motiven get\u00f6tet. An anderen Orten mussten Menschen sterben, weil sie j\u00fcdischen Glaubens waren, sich antifaschistisch engagierten oder einfach nicht rechts waren. Rechte und rassistische Gewalt ist ein Problem. Viel zu oft wird es kleingeredet oder bestritten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch aktives Wegsehen hilft nur den T\u00e4terInnen und all jenen, die ihre Einstellungen teilen. Wir schauen hin, denn die vielen Toten rechter Gewalt verpflichten zu einer Auseinandersetzung mit den Ursachen rechter und rassistischer Gewalt. Der Zustand dieser Gesellschaft, der diese Gewalt m\u00f6glich macht, geh\u00f6rt auf allen Ebenen bek\u00e4mpft und abgeschafft!<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Demonstration am 25.10.2014 um 14 Uhr ab Markt<em> (Leipzig Zentrum) <\/em><\/h3>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die t\u00f6dlichen Folgen Bundesdeutscher Fl\u00fcchtlingspolitik<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 21 Jahren recherchiert und <a href=\"http:\/\/www.ari-berlin.org\/doku\/titel.htm\">dokumentiert die Antirassistischen Initiative Berlin<\/a> den staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus. Die Chronik umfasst den Zeitraum von Januar 1993 bis zum Dezember 2013. Die Chronologie liest sich wie eine Aufz\u00e4hlung ersch\u00fctternder, oft unglaublicher Geschehnisse, die gefl\u00fcchteten Menschen in der <span class=\"caps\">BRD<\/span> passieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht um Menschen, die sich nach Krieg, Hunger, Armut und oft jahrelanger, gef\u00e4hrlicher Flucht in Deutschland zun\u00e4chst in Sicherheit w\u00e4hnten, dann ins R\u00e4derwerk der deutschen Asyl- und Sondergesetze gerieten und k\u00f6rperlich zu Schaden kamen. Es geht um Menschen, die in Deutschland niemals Fu\u00df fassen sollen, die in Deutschland nicht erw\u00fcnscht sind \u2013 die \u00bbNon-Citizens\u00ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zeitraum vom 1.1.1993 bis 31.12.2013 t\u00f6teten sich 176 Fl\u00fcchtlinge angesichts ihrer drohenden Abschiebung oder starben bei dem Versuch, vor der Abschiebung zu fliehen, davon 69 Menschen in Abschiebehaft. 1271 Fl\u00fcchtlinge verletzten sich aus Angst vor der Abschiebung oder aus Protest gegen die drohende Abschiebung oder versuchten, sich umzubringen, davon befanden sich 642 Menschen in Abschiebehaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5 Fl\u00fcchtlinge starben w\u00e4hrend der Abschiebung und 451 Fl\u00fcchtlinge wurden durch Zwangsma\u00dfnahmen oder Misshandlungen w\u00e4hrend der Abschiebung verletzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">33 Fl\u00fcchtlinge kamen nach der Abschiebung in ihrem Herkunftsland zu Tode und 582 Fl\u00fcchtlinge wurden im Herkunftsland von Polizei oder Milit\u00e4r misshandelt und gefoltert oder kamen aufgrund ihrer schweren Erkrankungen in Lebensgefahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">71 Fl\u00fcchtlinge verschwanden nach der Abschiebung spurlos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">184 Fl\u00fcchtlinge starben auf dem Weg in die Bundesrepublik Deutschland oder an den Grenzen, davon allein 129 an den deutschen Ost-Grenzen, 2 Personen trieben in der Nei\u00dfe ab und werden seither vermisst. 544 Fl\u00fcchtlinge erlitten beim Grenz\u00fcbertritt Verletzungen, davon 306 an den deutschen Ost-Grenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">17 Fl\u00fcchtlinge starben durch direkte Gewalteinwirkung von Polizei oder Bewachungspersonal entweder in Haft, in Gewahrsam, bei Festnahmen, bei Abschiebungen, auf der Stra\u00dfe oder in Beh\u00f6rden \u2013 mindestens 869 wurden verletzt. 18 Fl\u00fcchtlinge starben durch unterlassene Hilfeleistung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">72 Fl\u00fcchtlinge starben in den Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften bei Br\u00e4nden, Anschl\u00e4gen oder durch Gefahren in den Lagern, 924 Fl\u00fcchtlinge wurden dabei z.T. erheblich verletzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18 Fl\u00fcchtlinge starben durch rassistische Angriffe im \u00f6ffentlichen Bereich und 849 wurden bei Angriffen auf der Stra\u00dfe verletzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Neu erschienene 21. Auflage der Dokumentation \u00bbBundesdeutsche Fl\u00fcchtlingspolitik und ihre t\u00f6dlichen Folgen\u00ab bestellen bei <a href=\"http:\/\/www.ari-berlin.org\/doku\/titel.htm\">Dokumentationsstelle der Antirassistischen Initiative Berlin<\/a> (<span class=\"caps\">ARI<\/span>)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erinnern hei\u00dft k\u00e4mpfen Unsere Demonstration erinnert an Kamal K., der vor vier Jahren durch zwei Neonazis vor dem Leipziger Hauptbahnhof ermordet wurde. Sie erinnert daran, dass ein rassistisches Tatmotiv durch Ermittlungsbeh\u00f6rden und einige Medien bis fast zum Schluss, aber auch durch das Gericht, nicht in Betracht gezogen, nicht thematisiert oder komplett geleugnet worden ist. Sie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1273,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,1,3],"tags":[],"class_list":["post-1538","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-allgemein","category-featured"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1538"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1538\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1554,"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1538\/revisions\/1554"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1273"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}