{"id":1428,"date":"2014-05-02T13:39:14","date_gmt":"2014-05-02T11:39:14","guid":{"rendered":"https:\/\/fckp3.dontexist.net\/blogs\/wordpress\/rassismus-toetet\/wordpress\/?p=1428"},"modified":"2014-05-09T16:59:00","modified_gmt":"2014-05-09T14:59:00","slug":"antirassistische-aktionstage-vom-10-24-05-in-leipzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/antirassistische-aktionstage-vom-10-24-05-in-leipzig\/","title":{"rendered":"Antirassistische Aktionstage vom 10.-24.05. in Leipzig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wie auch im letzten Jahr organisieren wir gemeinsam mit anderen Gruppe im Mai antirassistissche Aktionstage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mobivideo<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=UWe8qz8fALQ&amp;feature\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=UWe8qz8fALQ&amp;feature<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Flyer<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/fckp3.dontexist.net\/blogs\/wordpress\/rassismus-toetet\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Antirassistische-Aktionstage-2014.pdf\">Antirassistische Aktionstage 2014<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aufruf<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2014: Mehr als zwanzig Jahre nach der faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl erheben sich bundesweit Menschen gegen die Errichtung von Unterk\u00fcnften f\u00fcr Asylsuchende. Vielerorts werden die rassistischen Mobilisierungen von Nazis getragen, sie erweisen sich aber durchaus anschlussf\u00e4hig f\u00fcr die Mehrheitsbev\u00f6lkerung. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2014 gab es laut Pro Asyl 21 gewaltt\u00e4tige Aktionen, darunter zw\u00f6lf Brandstiftungen und sieben t\u00e4tliche Angriffe auf Einzelpersonen. Im Vorjahr waren es \u00fcber 100 Angriffe oder rassistische Aktionen. Opferberatungsstellen verweisen auf einen massiven Anstieg von rassistischen \u00dcbergriffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Auseinandersetzungen mit dem rassistischen Mob r\u00fccken die Menschen, die aus ihren Herkunftsl\u00e4ndern geflohen sind und der staatliche Umgang mit ihnen, oft aus dem Fokus. Ein Leben unter der permanenten Gefahr der Abschiebung, die zwangsweise Unterbringung in oft menschenunw\u00fcrdigen Massenunterk\u00fcnften, Residenzpflicht und Arbeitsverbote pr\u00e4gen den Alltag von Gefl\u00fcchteten in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Institutioneller und Alltagsrassismus betrifft jedoch auch die Migrant*innen, die l\u00e4ngst einen sicheren Aufenthaltsstatus haben. Auch ein deutscher Pass \u201csch\u00fctzt\u201d nicht vor racial-profiling, Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt, rassistischen Einlasskontrollen oder scheelen Blicken auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Vergleich zu den 1990er Jahren, als die rassistische Stimmungsmache von Politik, Medien und B\u00fcrger*innenschaft zu Brandanschl\u00e4gen und Toten f\u00fchrte, muss in der Gegenwart ein differenzierterer Blick auf die gesellschaftlichen Debatten geworfen werden. Rassistischen Protesten schl\u00e4gt vielerorts eine Welle antirassistischer Proteste und Solidarisierung entgegen.In den vergangenen Monaten gab es zudem eine neue und erfolgreiche Vielzahl an Selbstorganisationen von Gefl\u00fcchteten gegen die staatlichen Zumutungen. Auch Medien r\u00fccken zunehmend die Belange der von Rassismus Betroffenen mehr in den Fokus und begleitenProteste gegen rassistische Stimmungsmache.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie in den 1990er Jahren ist es erneut die CDU, die sich als Stichwortgeberin f\u00fcr den Mob hevortut. Minister der CDU-Regierung unterstellen Menschen in Notlagen systematischen Asylmissbrauch und Einwanderung in die Sozialsysteme. Ebenso pl\u00e4dieren F\u00fchrungsfiguren der schwarz-gelben s\u00e4chsischen Regierung f\u00fcr die schnelle Abschiebung so genannter \u201ckrimineller Ausl\u00e4nder\u201d und r\u00fchmen sich daf\u00fcr , dass der Freistaat bundesweiter Spitzenreiter bei Abschiebungen ist. Hier wird der Rassismus der Mitte befeuert und mit der Abgrenzung von NPD &amp; Co gleichzeitig in \u201clegitime Bahnen\u201d gelenkt. Angefeuert durch den Mob geht es der Politik auch heute um die weitere Versch\u00e4rfung der 1993 massiv eingeschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeit in Deutschland Asyl zu erhalten. Wieder finden sich daf\u00fcr die gro\u00dfen Volksparteien &#8211; CDU\/ CSU und SPD &#8211; zusammen. Mit dem im Schlepptau der 1993er Grundgesetz-\u00c4nderung geschaffenen Konstrukt der \u201csicheren Herkunftsstaaten\u201d will die gro\u00dfen Koalition aktuell einige der Balkanstaaten als eben solche deklarieren. Derzeit kommt fast jede*r dritte nach Deutschland Gefl\u00fcchtete aus dieser Region. Zu erwarten sind Schnellverfahren und Massenabschiebungen. Einzelfallpr\u00fcfungen werden noch weniger zum Zuge kommen als es bereits Praxis ist. Betroffen w\u00e4ren in diesem Fall vor allem Roma, deren systematische Ausgrenzung und Diskriminierung von der Bundesregierung nicht als Fluchtgrund anerkannt wird. Das Kalk\u00fcl ist klar: die Senkung der Asylzahlen und eine Erh\u00f6hung der sowieso marginalen Asylanerkennungsquoten. Im Wahljahr 2014 haben solche Ma\u00dfnahmen ein klares Motiv: Die marodierenden rassistischen Mobilmachungen sollen befriedet und den Akteuren rechts der CDU W\u00e4hlerstimmen genommen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau darum finden wir es wichtig sich auch in diesem Jahr gemeinsam und konzentriert mit institutionellem Rassismus, den Mobilisierungen gegen Asylsuchende, aber auch mit dem aktuellen Auftrieb rechtspopulistischer Akteure auseinanderzusetzen und zu gemeinsamen antirassistischen Strategien zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Veranstaltungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von Lampedusa nach Hellersdorf &#8211; Rassismus und Sozialchauvinismus als Folgen kapitalistischer Vergesellschaftung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 10.05., 18 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: Meuterei (Zollschuppenstra\u00dfe 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wirft man dieser Tage einen Blick in die Presse, k\u00f6nnte man zu dem Eindruck gelangen, dass sich die Geschehnisse der 90er wiederholen:<br \/>\npolitische Diskussion um das Asylrecht fallen mit mehr oder minder spontanen Ausbr\u00fcchen des \u201eVolkszorns\u201c zusammen, in denen sich B\u00fcrger*innen und\/oder Nazis vor Unterk\u00fcnften von Gefl\u00fcchteten versammeln und im Fackelschein \u201eWir sind das Volk\u201c skandieren. Tats\u00e4chlich hat sich inzwischen nichts ge\u00e4ndert, weswegen sich vielmehr von einer Fortsetzung sprechen lie\u00dfe; einer Fortsetzung rassistischer Ressentiments innerhalb der Bev\u00f6lkerung einerseits und einer Fortsetzung einer restriktiven Asylpolitik, die zwar heute vermehrt auf EU-Ebene verhandelt wird, ihren nationalen Bezug dabei aber keineswegs verloren hat. Auf der Veranstaltung am 10.05. wollen wir eine Antwort auf die Frage geben, welches Problem das ist und wie es beide Seiten vermittelt, und diese Antwort zur Diskussion stellen. So viel sei vorab gesagt: beides wird befeuert durch Funktionen und Folgen einer kapitalistischen \u00d6konomie. Eingeladen ist die Gruppe Kritik &amp; Intervention aus Bielefeld<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Veranstaltet von: The future is unwritten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Basteltag f\u00fcr die Demonstration<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 14.05., 16-18 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: B\u00e4ckerei (Josephstra\u00dfe 12)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Transparente, Schilder und mehr zeigen den Au\u00dfenstehenden worum es in einer Demonstration geht. Gemeinsam wollen wir m\u00f6glichst viele davon f\u00fcr den 24.5. malen und basteln. Bringt eigene Ideen und Materialien mit oder bedient euch bei uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Filmvorf\u00fchrung &#8222;Wadim&#8220;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 14.05., 20 Uhr Vok\u00fc, 21 Uhr Film<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: Stockartstra\u00dfe<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 20. Januar 2010 nahm sich der 23-j\u00e4hrige Wadim K. in Hamburg das Leben. Die 90-min\u00fctige Doku setzt das Mosaik eines kurzen Lebens zusammen, das f\u00fcr viele andere Menschen steht, die heute mit einer Duldung in Deutschland leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Veranstaltet von: Rassismus t\u00f6tet! Leipzig<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Workshop Black Box Critical Whiteness<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 16.05., 13 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: Uni-Leipzig, Ziegenledersaal (Campus Augustusplatz)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Konzept Critical Whiteness ist seit einiger Zeit ein wichtiger Bezugspunkt innerhalb der der (akademischen) antirassistischen und queerpolitischen Linken. Wir haben in der Zeitschrift analyse &amp; kritik im September 2012 unter dem Titel \u201eDecolorize it\u201c die Art der Bezugnahme antirassistischer und akademischer Kreise auf das Konzept \u201eCritical Whiteness\u201c kritisiert (Tsianos, Karakayali, Karakayali 2012). Der Artikel ist auf Widerspruch, aber auch Zustimmung gesto\u00dfen. Zustimmung erhielten wir dabei offensichtlich auch von Personen, die einzelne unserer Argumente herausgriffen und als Legitimation missbrauchten, sich nicht mehr mit Rassismus auseinanderzusetzen. Wir weisen diese Lesart zur\u00fcck. Im Workshop nehme ich eine weitere Ausdifferenzierung unserer Argumentation vor. Damit will ich einen Beitrag zur Problematisierung aktueller Formen der Rezeption von Rassismustheorien leisten und zugleich einen Horizont f\u00fcr Kritik er\u00f6ffnen, vor dem sich aktuelle antirassistische Interventionen, Politiken und Theoriedebatten weiterentwickeln\u00a0 lassen.<br \/>\nDie Pl\u00e4tze f\u00fcr diesen Workshop sind begrenzt. Zudem wird es vorbereitende Texte geben. Wir bitten daher um Amneldung unter anmeldung110@gmx.de<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Podiumsdiskussion Critical Whiteness<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 16.05., 18 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: Universit\u00e4t, H\u00f6rsaal 8 (Campus Augustusplatz)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Jahren wurde mehrmals heftig \u00fcber Antirassismus und rassismussensible Sprache gestritten. Bezogen wurde sich dabei oft auf die Kritische Wei\u00dfseinsforschung oder \u00bbCritical Whiteness.<br \/>\nSp\u00e4testens mit dem Eklat auf dem No-Border-Camp in K\u00f6ln 2012 kam die Auseinandersetzung um Critical Whiteness in der breiteren \u00d6ffentlichkeit an. Wie produktiv diese Konzepte f\u00fcr den Kampf gegen Rassismus sind und ob eine nicht diskriminierende Sprache m\u00f6glich ist, wird seit dem langsamen \u00dcberschwappen der Critical-Whiteness-Debatte auch in Deutschland diskutiert. Auch in den aktuellen Auseinandersetzungen um die rassistischen Mobilisierungen und den gleichzeitigen Anstieg von antirassistischen Aktivit\u00e4ten stellt sich die Frage nach unterschiedlichen Sprechpositionen, Akteur_innen und Profiteur_innen von Rassismus usw.. Nachdem die Monatszeitung \u201cAnalyse &amp; kritik\u201d die Debatte in einer Sonderausgabe aufgenommen hat (<a href=\"http:\/\/www.akweb.de\/themen\/sonderbeilage_cw.htm%29\">akweb.de\/themen\/sonderbeilage_cw.htm)<\/a>, haben wir einige Diskutant_innen zum Streitgespr\u00e4ch geladen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es diskutieren:<br \/>\nSharon Dodua Otoo (Autorin)<br \/>\nVassilis Tsianos (Sozialwissenschaftler)<br \/>\nMatthias Weinzierl (Redakteur Magazin Hinterland)<br \/>\nModeration: Chandra-Milena Danielzik (Glokal e.V.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Veranstaltet von: Prisma Leipzig, <span class=\"caps\">BUKO<\/span> Leipzig, Verein f\u00fcr politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Videokundgebung zu institutionellem Rassismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 17.05. 20 \u2013 22 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: Wiese bei Hugendubel, Innenstadt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rassistische Einstellungen beschr\u00e4nken sich nicht nur auf die oft plumpe Agitation von Neonazis oder die Hetze von \u201enormalen\u201c B\u00fcrger_innen in Zeiten steigender Fl\u00fcchtlingszahlen. Auch das Handeln von staatlicher Institutionen und von Amtstr\u00e4ger_innen ist allzu oft von rassistischen Ausschl\u00fcssen und Diskriminierungen gepr\u00e4gt. Oft erscheinen diese Praktiken als nicht offen rassistisch, weil sie durch Gesetze legitimiert sind oder weil das Bild der jeweiligen Beh\u00f6rde eine solche Bezeichnung nicht zul\u00e4sst. Die Mehrheitsgesellschaft gibt sich gegen\u00fcber diesen Praktiken meinst uninteressiert, da sie zumeist nicht betroffen sind. Um ein ad\u00e4quates Bild vom Ausma\u00df dieses institutionellen Rassismus zu bekommen, muss man sich in der Perspektive jener begeben, die t\u00e4glich in diesem Land aufgrund ihrer Sprache, ihres Aussehens oder anderer oberfl\u00e4chlicher Merkmale betroffen sind. Die Videokundgebung versucht solche Praktiken aufzuzeigen und eine Sicht von Betroffenen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rassismus reloaded? Der islamfeindliche Protest gegen Moscheebauten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 19.05., 19 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: linXXnet (Bornaische Stra\u00dfe 3d )<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Leipzig wiederholt sich das, was sich bereits vor zirka acht Jahren in Berlin-Heinersdorf vollzog.<br \/>\nAls 2006 bekannt wurde, dass die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde beabsichtige eine Moschee im Berliner Ortsteil Heinersdorf zu bauen, l\u00f6ste dies ebenfalls eine breite Welle des Protestes aus. Das Dorf sollte in den Folgejahren zum Schauplatz eines propagierten \u201eKulturkampfes\u201c werden- und fast alle, Parteien, prominente Einzelpersonen sowie selbsternannte \u201eKreuzritter\u201c und Kameradschaften, waren dabei, den Stadtteil vor der vermeintlichen \u201eIslamisierung\u201c zu sch\u00fctzen.<br \/>\nDer geplante Bau einer Moschee in Leipzig-Gohlis erhitzt die Gem\u00fcter wie seinerzeit in Berlin. Mit islamfeindlichen und rassistischen Stereotypen wird in der Auseinandersetzung nicht gespart. Die <span class=\"caps\">NPD<\/span> heizt die Stimmung flei\u00dfig f\u00fcr ihren Wahlkampf an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Veranstaltung beleuchtet den Moscheebaukonflikt und versucht den in Stellung gebrachten kulturrassistischen Ansatz theoretisch aufzuarbeiten.<br \/>\nDie Veranstaltung ist ein Angebot aus den Erfahrungen der Aktivit\u00e4ten gegen die Moschee- und Islamgegner*innen Ideen f\u00fcr die Debatte in Leipzig abzuleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Veranstaltet von: Rassismus t\u00f6tet! Leipzig<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Strategien gegen den Mob \u2013 Vortrag und Diskussion zu rassistischen Mobilisierungen und antirassistischen Interventionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 20.05, 19 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: Uni HS 7 (Campus Augustusplatz)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit geraumer Zeit schwelen bundesweit Proteste gegen die Errichtung von Unterk\u00fcnften f\u00fcr Asylsuchende. Vielerorts werden diese rassistischen Mobilisierungen von Nazis getragen, oft erweisen sie sichh aber anschlussf\u00e4hig f\u00fcr die Mehrheitsbev\u00f6lkerung.<br \/>\nAlleine in den ersten zwei Monaten des Jahres 2014 gab es laut Pro Asyl 21 gewaltt\u00e4tige Aktionen, darunter zw\u00f6lf Brandstiftungen und sieben t\u00e4tliche Angriffe auf Einzelpersonen. Im Vorjahr waren es \u00fcber 100 Angriffe oder rassistische Aktionen.<br \/>\nViele f\u00fchlen sich vor dem Hintergrund an die rassistischen Pogrome der 1990er Jahre erinnert. Doch ist diese Gleichung so einfach zu ziehen?<br \/>\nIm Vortrag sollen die rassistischen Mobilisierungen der j\u00fcngeren Vergangenheit sowie politische und gesellschaftliche Reaktionen betrachtet werden. Dabei darf der Blick auf globale Migrationsbewegungen, Gr\u00fcnde f\u00fcr Flucht und die Lebenssituation von Asylsuchenden in Deutschland nicht fehlen.<br \/>\nGemeinsam mit euch wollen wir \u00fcber wirksame Gegenstrategien in die Diskussion kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Veranstaltet von: Rassismus t\u00f6tet! Leipzig<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Podiumsdiskussion zu Rechtspopulismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 21.05., 19 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: Conne Island (Koburger Stra\u00dfe 3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit der Gr\u00fcndung der Alternative f\u00fcr Deutschland (Afd) im April 2013 versucht sich die Partei einen festen Platz im Parteienspektrum zu erk\u00e4mpfen. `Rechts von der <span class=\"caps\">CDU<\/span>`, sagen die einen \u2013 `Links von der <span class=\"caps\">NPD<\/span>`, die anderen. Was zur Bundestagswahl nicht gelingen wollte, soll nun zur Europawahl und zur Landtagswahl in Sachsen nachgeholt werden: Der Einzug in ein Parlament und damit eine Entwicklung weg von der blo\u00dfen Anti-Euro-Partei. Aus diesem Anlass wollen wir gemeinsam mit dem Autoren Andreas Kemper (Rechte Euro-Rebellion. Alternative f\u00fcr Deutschland und Zivile Koalition e.V.) \u00fcber Rhetorik und Strategie der Partei und \u00fcber ihre langl\u00e4ufige Einordnung unter dem Begriff \u201cRechtspopulismus\u201d diskutieren und nicht zuletzt der Frage nachgehen, ob die aktuelle Entwicklung dazu taugt, den politischen Diskurs nachhaltig nach rechts zu verschieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Veranstaltet von: AKP<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Demonstration &#8222;Rassismus ist Alltag&#8220;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wann: 24.05., 14 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo: Johannisplatz<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rassismus ist Alltag! Verschiedenste Formen von Rassismus ziehen sich durch alle Teile der Gesellschaft. Dies zeigt sich u.a. in Sch\u00f6nefeld, Gohlis und Schneeberg. In der aktuellen \u00dcberfremdungsdebatte sieht die NPD in Sachsen ihre Chance nicht aus dem Landtag auszuscheiden und zu verhindern, bundesweit bedeutungslos zu werden. Auch die rechtspopulistische AfD f\u00fchrt ihren Wahlkampf f\u00fchrt ihren Wahlkampf gegen Gefl\u00fcchtete und zur weiteren Abschottung Europas. Die St\u00e4rkung der Grenzen Europas wird immer weiter ausgebaut; neben der Grenzschutzagentur Frontex wurde das neue \u00dcberwachungsprogramm Eurosur eingef\u00fchrt, mit dem Ziel die Flucht \u00fcber Europas Grenzen unm\u00f6glich zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland sind es gezielte rassistische Kontrollen, das Arbeitsverbot, das Asylbewerber_innenleistugnsgesetz und die Unterbringung in Lagern, die das Leben der Gefl\u00fcchteten so unangenehm wie m\u00f6glich machen sollen. Wir fordern uneingeschr\u00e4nktes Aufenthaltsrecht und sozialrechtliche Gleichstellung f\u00fcr alle Gefl\u00fcchteten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 24. Mai wollen wir ein starkes Zeichen gegen Rassismus setzen! Solidarit\u00e4t mit allen Betroffenen einer rassistischen Gesellschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Infos zur Demonstration unter www.refugeeswelcome.blogsport.eu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie auch im letzten Jahr organisieren wir gemeinsam mit anderen Gruppe im Mai antirassistissche Aktionstage. 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