{"id":1328,"date":"2014-01-28T01:09:15","date_gmt":"2014-01-27T23:09:15","guid":{"rendered":"https:\/\/fckp3.dontexist.net\/blogs\/wordpress\/rassismus-toetet\/wordpress\/?p=1328"},"modified":"2014-06-15T18:03:05","modified_gmt":"2014-06-15T16:03:05","slug":"podiumsdiskussion-refugees-welcome-die-proteste-gegen-asylunterkunfte-und-mogliche-gegenstrategien-in-leipzig-und-umland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rassismus-toetet-leipzig.org\/index.php\/podiumsdiskussion-refugees-welcome-die-proteste-gegen-asylunterkunfte-und-mogliche-gegenstrategien-in-leipzig-und-umland\/","title":{"rendered":"Podiumsdiskussion &#8222;Refugees welcome? Die Proteste gegen Asylunterk\u00fcnfte und m\u00f6gliche Gegenstrategien in Leipzig und Umland&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">05.02., 19 Uhr, Uni Leipzig, Seminargeb\u00e4ude, Raum S 202<br \/>\nPodiumsdiskussion &#8222;Refugees welcome? Die Proteste gegen Asylunterk\u00fcnfte und m\u00f6gliche Gegenstrategien in Leipzig und Umland&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1993 wurde das Grundrecht auf Asyl in Deutschland radikalen Einschr\u00e4nkungen unterworfen. Viele der politisch Verantwortlichen begr\u00fcndeten diesen Schritt damit, dass das damals hochaktuelle Problem des Rassismus und der \u00dcbergriffe auf Nicht-Deutsche abnehmen werde. Denn die Ursache f\u00fcr den Rassismus in Deutschland nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten wurde in der Zahl der\u00a0 Asylbewerber*innen gesucht. Nach der Asylrechts\u00e4nderung sank diese Zahl um ein Vielfaches. Doch kann die Ursache f\u00fcr den Rassismus nicht in den Zahlen der von ihm Betroffenen zu finden sein. Denn obwohl die Zahl der Asylsuchenden im Jahr 2013 die der 1990er Jahre bei weitem nicht erreicht, hat es in den zur\u00fcckliegenden Monaten erneut einen enormen Anstieg rechter Angriffe auf Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte gegeben. Auch in Leipzig schlugen rassistische Mobilisierungen sp\u00e4testes mit den Vorschl\u00e4gen f\u00fcr eine dezentralere Unterbringung von Asylsuchenden in unterschiedlichen Stadtteilen, hohe Wellen.<br \/>\nDie Vergleiche mit den Angriffen auf Asylunterk\u00fcnfte aus den 1990er Jahren dr\u00e4ngen sich schnell auf. Doch im Unterschied zu den 1990er Jahren organisieren sich als Reaktion auf die Angriffe auf vielf\u00e4ltigen Ebenen Unterst\u00fctzergruppen vor Ort, die Gefl\u00fcchtete in ihrer Stadt willkommen hei\u00dfen wollen.<br \/>\nEinige solcher Gruppen aus Leipzig und dem Leipziger Umland haben wir zu einem Diskussionsabend eingeladen. Aus den verschiedenen Perspektiven sollen sie dar\u00fcber diskutieren, welche M\u00f6glichkeiten es aus ihrer Sicht gibt, auf die ablehnenden Proteste zu reagieren und wie Asylsuchende respektvoll unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem fragen wir, wie Asylsuchende selbst ihre Situation in den Asylunterk\u00fcnften sehen und welche Unterst\u00fctzung sie sich w\u00fcnschen. Moderiert werden soll der Abend vom Mobilen Beratungsteam Leipzig (Kulturb\u00fcro Sachsen e.V.), das seit Jahren solche Prozesse unterst\u00fctzt und wissenschaftlich begleitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">G\u00e4ste:<br \/>\nRefugees Welcome! Leipzig<br \/>\nWillkommens-Initiative Sch\u00f6nefeld<br \/>\nAsylsuchender aus Leipzig<br \/>\nAsylsuchender aus Borna<br \/>\nBon Courage e.V., Borna<br \/>\nMichael Marschall, Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes<br \/>\nDelitzsch\/Eilenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>05.02., 19 Uhr, Uni Leipzig, Seminargeb\u00e4ude, Raum S 202 Podiumsdiskussion &#8222;Refugees welcome? 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